Fachunterricht Berufslehren

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Goldschmied/in EFZ

Dieser Beruf verlangt in erster Linie handwerkliches Können und gestalterisches Geschick. Am Anfang einer Kreation stehen Skizzen oder Modelle. Schmuck kann aber auch aufgrund von Vorgaben einer Kundin oder eines Kunden entstehen. Dabei sind Kommunikation und Einfühlungsvermögen gefragt. Ausführung und Resultat werden am Ende vom technischen Können sowie von den formalen und gestalterischen Fähigkeiten der Goldschmiedin/des Goldschmieds bestimmt.


Inhalte

Gearbeitet wird in dieser Ausbildung mit Edelmetallen wie Gold, Silber oder Platin, oftmals in Verbindung mit Schmuck und Edelsteinen sowie mit anderen, auch innovativen Materialien. Die exakt geplante und ausgeführte Verarbeitung dieser Materialen ist dabei das zentrale Element.


Voraussetzungen

  • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit
  • Wir empfehlen eine Schnupperlehre im Vorfeld
  • Handwerkliches Geschick, gestalterische Fähigkeiten, Kreativität, gutes Vorstellungsvermögen

Ablauf der Ausbildung

Diese Berufslehre dauert vier Jahre. Der Berufskundeunterricht nimmt einen Tag pro Woche in Anspruch. Dazu kommen überbetriebliche Kurse des Berufsverbands.


Lehrstellen

Lehrstellen findet man vor allem in anerkannten Ateliers oder Fabrikationsbetrieben.


Abschluss

 

Die Ausbildung wird mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Goldschmied/in EFZ abgeschlossen. Während der Berufslehre besteht die Möglichkeit, die Berufsmaturitätsschule (BMS) zu besuchen.

 

 


Perspektiven

Mit einer Berufsmaturität ist der Zugang zu einer Fachhochschule oder einer Hochschule für Gestaltung und Kunst eine weitere Option.


Kontakte und Links

Auskünfte zu den Weiterbildungsmöglichkeiten sind beim Berufsverband VSGU erhältlich.

VSGU, Verband Schweiz. Goldschmiede und Uhrenfachgeschäfte
Bahnhofstrasse 7
6210 Sursee
Telefon +41 41 926 07 92
www.vsgu-ashb.ch


Bildungsverordnung und Bildungsplan

Die Bildungsverordnung (BiVo) formuliert die Handlungs-Kompetenzen, über die ein Lernender zur Ausübung seines Berufs verfügen muss und die er sich in der Ausbildung aneignen sollte.

Der Bildungsplan (BiPla) wird nach Vorgabe der entsprechenden übergeordneten Bildungsverordnung erstellt und definiert die im trialen Ausbildungsmodell entstehenden Schnittstellen zwischen den drei Ausbildungspartnern Lehrbetrieb, den überbetrieblichen Kursen (ÜK) sowie den Berufsfachschulen.

Bildungsverordnung Goldschmiede/innen EFZ

Bildungsplan Goldschmiede/innen EFZ



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Berufsmaturität Gestaltung und Kunst

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