HF Visual Merchandising Design

Fragen und Antworten

Wird dieses Berufsbild in der Wirtschaft oft verlangt?

Abklärungen der Schule für Gestaltung Basel im 2014/15 bei relevanten Arbeitgebern der Branche haben ergeben, dass der Arbeitsmarkt an innovativen Ideen insbesondere im Bereich Verkaufsförderung/Detailhandel stark interessiert ist. Wir haben div. branchenrelevante Unternehmen wie AROMA, HAUSER&PARTNER, MANOR Hauptsitz, DIOMA AG und weitere befragt- diese bestätigen uns die Wichtigkeit des Bildungsganges im Bereich Polydesign 3D.

Vom Verband Polydesign3D haben wir eine schriftliche Zusicherung, welche die Bedeutung unseres Bildungsgang von Seiten OdA-'Organisation der Arbeitswelt' bestätigt. Wesentlicher Faktor für die Branche ist die Ausbildung von Fachpersonal, welches sowohl über Sinn für Design wie auch Machbarkeit verfügt. Diesem Bedürfnis wird der Bildungsgang Rechnung tragen und die Studierenden zu angehenden Projektleitern für Raumgestaltung ausbilden. Fokus-Themen bilden dabei Verkaufsinszenierungen im Rahmen von Verkaufsräumen, Messen und Events.


Ist nach dieser Ausbildung auch ein finanzieller Vorteil spürbar?

Die Abklärungen der Schule für Gestaltung Basel im 2014/15 bei oben erwähnten Arbeitgebern der Branche haben ergeben, dass Absolventinnen und Absolventen des Bildungsganges HF Visual Merchandising Design mit einem Lohnanstieg (gleichbedeutend mit mehr Anerkennung und Verantwortung) rechnen können.


Wie ist die Aufteilung des Studiums und den Ferien? Wie viel beträgt die wirkliche Studienzeit?

Die Studienzeit setzt sich zusammen aus

1. begleitetem Studium in Basel: 300-340 Lernstunden pro Semester
2. Selbststudium: 100-140 Lernstunden pro Semester (entspricht 5-8 Stunden/Woche, gerechnet exkl. Unterrichtsfreie Schulferienzeit, wobei das Selbststudium je nach Vorbildung unterschiedlich ausfallen kann)
3. der Berufspraxis, welche durch eine nachzuweisenden Anstellung/Tätigkeit von mind.50% im Berufsfeld gegeben ist.

Die genauen Unterrichtszeiten (Unterrichtstage/Workshops/Projektwochen) werden den Studierenden rechtzeitig vor Semesterbeginn kommuniziert, damit diese auch im Betrieb frühzeitig bekannt gegeben oder im Falle einer Selbständigkeit eingeplant werden können. -Unterrichtszeit ist vorwiegende Freitag/Samstag und variert zwischen 8-9 Stundentagen. -pro Semester werden 1-3 dreitägige Workshops stattfinden (diese ersetzen dann dann Fr/Sa, resp. finden jew. Do/Fr/Sa statt.)

-pro Semester wird eine Projektwoche stattfinden (Mo-Fr)
-In der Regel werden die Schulferien des Kantons Baselstadt eingehalten. Demnach bedeuten die Schulferien 12 Wochen unterrichtsfreie Zeit.

Im Rahmen des HF wird das neue Semester jeweils bereits in der letzten Sommerferienwoche beginnen. Sprich also 11Wochen unterrichtsfreie Zeit. Natürlich kann in dieser unterrichtsfreien Zeit der Anteil an Selbststudium nachgeholt werden.


Beispiel Studienaufwand 1. Jahr

1.SEMESTER (340L begleitetes Studium, 100L Selbststudium):
MODUL 1: ‚INTERIOR DESIGN‘ PROJEKTWOCHE ‚RAUMLABOR'
MODUL 2: ‚SZENOGRAFIE & BÜHNENBILD’
MODUL 3: ‚SZENOGRAFIE & SCHAUFENSTER’

2.SEMESTER (300L begleitetes Studium, 140L Selbststudium)
MODUL 4: ‚MESSEARCHITEKTUR Teil 1 + Teil 2’
Dazwischen: PROJEKTWOCHE: ‚STORYTELLING IM AUSSTELLUNGSDESIGN’


Wie sieht es mit Prüfungen aus, werden diese pro Semester stattfinden oder mehrmals pro Semester? Werden diese dann mit Noten von 1-6 bewertet?

Jedes Semester wird mit einem Zeugnis abgeschlossen. Noten 1-6. Nach dem 2.Semester findet jeweils ein Standortgespräch statt. Bei der Notengebung legen wir grossen Wert auf klare Kommunikation und Transparenz für die Studierenden.


Was soll das Portfolio für die Bewerbung genau beinhalten? Sind gewisse Vorgaben verlangt?

Formular 'Aufnahmeverfahren' gibt Auskunft. (liegt diesem Mail bei) Sollten Ihnen wichtige Abbildungen/Dokumentationen zu Ihrer Arbeit fehlen, empfehlen wir eine chronologische Auflistung von realisierten Arbeiten, ergänzt mit der Information, welches Ihr jeweiliger Beitrag bei den jeweiligen Projekten war.


Auf dem Formular zum Aufnahmeverfahren steht unter Aufnahmeprüfung und Aufnahmegespräch „…eine mündliche Raumbeschreibung“. Was ist damit gemeint?

Den Kandidatinnen und Kandidaten wird im Verlauf des Aufnahmegesprächs eine Bild eines Raumes/einer Raumgestaltung gezeigt, diese/r soll mündlich beschrieben werden (Stimmung/ Farben/ Dimensionen/ Gestaltungselemente/ Licht…).


Sie haben auch angedeutet, dass auf MAC gearbeitet wird... ist es allenfalls denkbar, mit einem Windows-Laptop zu arbeiten?

Ja, das ist möglich.


Eignet sich dieser Bildungsgang für Quereinsteigerinnen/ Quereinsteiger?

Als Angebot der Höheren Berufsbildung setzt der Studiengang gestalterisches Grundlagenwissen voraus.
Gleichzeitig muss eine Anstellung von mindestens 50% im Bereich Raum und Kommunikation während der Ausbildungszeit nachgewiesen werden.
Eine Aufnahme sur Dossier ist in Ausnahmefällen möglich, siehe Rubrik Aufnahme,
"Voraussetzungen für die Zulassung".


Schule für Gestaltung Basel
Vogelsangstrasse 15
4058 Basel

Projektleitung:
Isabelle Born
isabelle.bornsfgbasel.ch
Sekretariat:
Laura Hochreutener
laura.hochreutenersfgbasel.ch
T +41 61 695 67 70